Erstellt 03.05.2017

Hanna Zack-Miley las im Stadttheater Rheinbach

RHEINBACH. Als Siebenjährige verlässt Hanna Zack-Miley 1939 Köln in Richtung London: Sie war Teil des legendären “Kindertransports”mit dem jüdische Kinder vor Hitlers Nazi-Regime gerettet wurden. Ihr Schicksal verarbeitet sie im Buch “Meine Krone in der Asche”, aus dem sie im Rheinbacher Stadttheater las.

Klickt hier zum Artikel

 

Erstellt 25.04.2017

Schmerz über das Ausgeschlossensein 

Dankbar lese ich am Karsamstag in dem Artikel von Jörg Bremer „Einheit mit Unterschieden“ (F.A.Z. vom 15. April), dass die Theologen der katholischen und evangelischen Kirche besonders in diesem Jahr nach einem Weg suchen zu einem Bekenntnis der Einheit mit Unterschieden. Traurig stimmt mich, dass diesem Vorhaben in Deutschland Steine in den Weg gelegt werden. Ist den Akteuren bewusst, wie weitreichend ihre Blockaden sind? Ich erinnere mich an einen Besuch der Heiligen Messe in unserem Heimatort mit meiner Familie. Auf dem Weg zur Austeilung der Kommunion fiel mein Blick auf meine Mutter. Sie durfte als Protestantin nicht an der Eucharistie teilnehmen und blieb so allein in der Kirchenbank zurück. Bis heute verspüre ich den Schmerz und das Unverständnis über diesen Ausschluss meiner Mutter. So unverständlich, zumal sie als Lutheranerin das gleiche Verständnis der Präsenz des Leibes teilt. Warum sind meine Mutter und heute mein Mann nicht eingeladen auch daran teilzunehmen? Jesus hat Judas, den Jünger, der ihn später verraten sollte, zum Mahl geladen und seinen Leib für ihn gebrochen, sein Blut für ihn vergossen, aber nicht für Menschen anderer Konfessionen? Mich hat dieser Schmerz und das Unverständnis über diesen Ausschluss am Tisch des Herren tief enttäuscht (und mein Verhältnis zur katholischen Kirche maßgeblich geprägt.) Heute bin ich mit einem Lutheraner verheiratet, und meine beiden Söhne sind ebenfalls nach der Tradition der Familie meines Mannes evangelisch getauft. Welchen Weg soll ich gehen? Weiter die Trennung vorleben oder Jesu Bitte aus Johannes 17 folgen, dass „sie alle EINS sein, damit die Welt erkennt, dass ich der Herr bin“? Cecily Benecke, Lichtenfels 

 

Erstellt 22.09.2015

Protest gegen Krieg, Rassismus und Ausgrenzung

 

csm_p_db77af9c59

 

Am 19. September 2015 fand erstmalig der “Flame for Peace” – Friedenslauf nach Vogelsang statt. Daran nahmen auch Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen des Hermann-Josef-Kollegs teil. Insgesamt 18 Friedensläufer starteten ihre Wanderung zum Protest gegen Krieg, Rassismus und Ausgrenzung in der Basilika in Steinfeld.

Klickt hier zum Artikel

 



Erstellt 04.05.2015

“Marsch des Lebens” zieht auf den Marktplatz
Erinnern, ehren, versöhnen

 

Wie die gebürtige Bonner Jüdin Hanna Zack-Miley den Holocaust überlebte, erzählt sie bei der Demo 'Marsch des Lebens'. Foto: Nicolas Ottersbach

Wie die gebürtige Bonner Jüdin Hanna Zack-Miley den Holocaust überlebte, erzählt sie bei der Demo ‘Marsch des Lebens’. Foto: Nicolas Ottersbach

Es ist still, als Nicole Schlüter über die Schicksale Bonner Juden erzählt, die während des Nationalsozialismus ermordet wurden. Sonntag startete die Initiative “Marsch des Lebens” vom jüdischen Friedhof an der Römerstraße zu einer Demonstration auf dem Marktplatz….

Klickt hier zum Artikel

 



Erstellt 27.04.2015

 

meine-krone-in-der

 

Hanna Zack Miley: Meine Krone in der Asche

Im Juli 1939 fährt Hanna Zack ohne ihre Eltern mit dem Zug aus Deutschland heraus. 10 000 jüdische Kinder verlassen das Land, um ihrem sicheren Tod zu entgehen. Hanna Zack trägt die Nummer 8814. Ihre Eltern wir sie nie wiedersehen.

Dieses Buch berührt mich sehr. Als alte Frau erst beginnt Hanna Zack sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Sie kehrt an Orte in Deutschland zurück, die für sie für Geborgenheit und Liebe, aber eben auch für Trennung, Angst und Schmerz stehen….

Klickt hier zum Artikel 


Erstellt 12.02.2015

 

fontis_Unsere-Autoren-hautnah_Hanna-Zack-Miley

Hanna Z. Miley: Interview (‘fontis Verlag)

Hannas jüdische Eltern wurden 1942 in einem KZ nahe Chelmno vergast. Sie selbst wurde als Kind aus der Heimat vertrieben. Doch das Trauma und die Verzweiflung der Jugendjahre haben nicht das letzte Wort. Die schmerzhafte Reise in die eigene Vergangenheit und in die Geschichte der Familie und des Holocaust führt sie zur ganz persönlichen Vergebung. Und zu einem lebenslangen Versöhnungsdienst. Der Fontis-Verlag veröffentlichte Hanna Mileys eindrückliche Autobiografie «Meine Krone in der Asche» Ende 2014. Wer sie gelesen hat, vergisst sie nicht mehr….

Klickt hier zum Artikel 

 



Erstellt 27.01.2015

http://www.fontis-verlag.com/hanna-zack-miley-zum-gedenktag-der-opfer-des-nationalsozialismus/

berlin memorial fontis

 



 

Brunnen Verlag Basel Homepage Entwurf 1

 

amazon.de
amazon.com
fontis-verlag.com



Erstellt 10.2014

 

oktober 2014 for German website


Erstellt 07.10.2014

Langer Weg zurück

 

online

 

Hanna Zack-Miley las Textpassagen aus ihren in deutscher Sprache in Buchform erschienenen autobiografischen Erinnerungen. (Foto: Heinen)

Hanna Zack-Miley präsentierte in Gemünd vorab ihre deutschsprachige Biografie. In dem Buch stellt sie die Geschichte ihrer Rettung vor dem Holocaust dar und die schmerzliche Recherche nach dem Verbleib ihrer Familie. Von F.A.Heinen

Klickt hier für Hannas Rede 



Erstellt 25.09.2014

Meine Krone in der Asche
Der Holocaust, die Kraft der Vergebung
und der Lange Weg zur persönlichen Heilung

 

Vorschauseiten Miley.pdf



Erstellt 02.09.2014

 

2



Erstellt 03.06.2014

Denkmal für Opfer des NS-Regimes

 

Viel Interesse rief Gunter Demnigs Verlegen der Stolpersteine in der Bevölkerung hervor. Foto: F.A. Heinen

Viel Interesse rief Gunter Demnigs Verlegen der Stolpersteine in der Bevölkerung hervor. Foto: F.A. Heinen

Der Künstler Gunter Demnig hat in Schleiden weitere Stolpersteine verlegt. Neun jüdischen Opfern des Nationalsozialismus wird damit seit Dienstag an der Ecke Luxemburger Straße/Aachener Straße gedacht.

Klickt hier für Hannas Rede 



Erstellt 13.10.2013

Gemünder erwiesen Hanna Miley die Ehre

 

Sie sorgte mit ihrer Ansprache für den emotionalen Moment des Abends.

Sie sorgte mit ihrer Ansprache für den emotionalen Moment des Abends.

Ein Licht ist angezündet worden

Ganz besonders bedankte sich Müller bei den beiden Schirmherren Udo Meister und Hanna Miley, die in Gemünd geborene Jüdin, die als Kind vor den Nazis nach England fliehen konnte. “Es ist uns eine große Ehre, dass Sie die Schirmherrschaft übernommen haben,” sagte Müller zu Miley. “Selbstverständlich was uns das nicht.” Deshalb war auch die Stolpersteinverlegung in der Dreiborner Straße am 1.Juli ein zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten. Mit tosendem Applaus erwiesen die Gemünder Hanna Miley die Ehre. Die Worte, die sie an die Anwesenden richtete, waren emotional un durch den Begriff “Dankbarkeit” geprägt: “Ein Licht ist angezündet worden, möge es hell scheinen.”

Klickt hier für Hannas Rede 



Erstellt 01.07.2013

Die Decke des Schweigens weggewischt

 

Gemünder Bürger und Schüler der Schleidener Realschule legten an den Stolpersteinen Blumen nieder. Zahlreiche Interessierte hatten sich in der Fußgängerzone eingefunden, um der ehemaligen jüdischen Mitbürger, die ermordet wurden, zu gedenken. (Fotos: Larmann)

 

Gemünder Bürger und Schüler der Schleidener Realschule legten an den Stolpersteinen Blumen nieder. Zahlreiche Interessierte hatten sich in der Fußgängerzone eingefunden, um der ehemaligen jüdischen Mitbürger, die ermordet wurden, zu gedenken. (Fotos: Larmann)

„Wenn du die Stolpersteine lesen willst, dann musst du zwangsläufig eine Verbeugung machen“, sagte Künstler Gunter Demnig aus Frechen, als er gestern Morgen in der Dreiborner Straße die ersten elf Stolpersteine verlegte.

Klickt hier zum Artikel 

 



Erstellt 01.07.2013

Verlegung der Stolpersteine in Gemünd, 1. Juli 2013

 

20130701-StstGemuend-017

Klickt hier zum Artikel

 



Erstellt 01.07.2013

Grußwort vom Bürgermeister Udo Meister

 

20130701-StstGemuend-009

Klickt hier zum Artikel



Erstellt 25.06.2013

Hanna Miley stellt Zeichen auf Versöhnung

 

Hanna Miley Foto: Franz-Albert Heinen

Hanna Miley Foto: Franz-Albert Heinen

Die Veranstaltung zur Erinnerung an das ehemalige jüdische Leben in Gemünd ist zu einer überzeugenden Angelegenheit geworden. Die Jüdin Hanna Miley lobte dabei die Bereitschaft, die Wahrheit über die Vergangenheit erfahren zu wollen.

Klickt hier zum Artikel 



Erstellt 24.06.2013

Ein „Zeichen der Versöhnung“

 

Hanna Miley trug sich während der Gedenkfeier im Gemünder Kursaal in das Goldene Buch der Stadt Schleiden ein.

 

Hanna Miley trug sich während der Gedenkfeier im Gemünder Kursaal in das Goldene Buch der Stadt Schleiden ein.

Bewegend war die Gedenkveranstaltung „Jüdisches Leben in Gemünd – Erinnerung an ehemalige Nachbarn“. Initiiert wurde sie vom „Arbeitskreis Stolpersteine“, in dem sich Vereine, Institutionen,und Interessierte zusammengetan haben.

Klickt hier zum Artikel 



Erstellt 23.06.2013

Gedenkveranstaltung 800-Jahr-Feiern in Gemünd am 23.6.2013 im Gemünder Kursaal zur Erinnerung an jüdisches Leben in Gemünd

Klickt hier zum Artikel 



Erstellt 23.06.2013

Gedenkveranstaltung 800-Jahr-Feiern in Gemünd am 23.6.2013: Worte von Georg Toporowsky, Leiter des Arbeitskreises

Klickt hier zum Artikel



Erstellt 21.05.2013

Rückkehr ohne Hass nach 74 Jahren

 

Hanna und George Miley in ihrer Zweitwohnung in Dahlem. Foto: Franz-Albert Heinen

Hanna und George Miley in ihrer Zweitwohnung in Dahlem. Foto: Franz-Albert Heinen

Hanna Miley, deren jüdische Eltern von den Nazis ermordet worden sind, hält als Schirmherrin des Stadtjubiläums die Festrede. Sie überlebte den Krieg in England, das sie mit einem der letzten Kindertransporte erreichte…

Klickt hier zum Artikel